DreHolz Februar 2005

Ausgangspunkt des Stückes ist die Installation DreHolz des schweizer Performers Mädir Eugster. Drei miteinander verkeilte Schwemmhölzer sind auf der Spitze einer Metallpyramide aufgelegt und drehen sich balancierend im Kreis. Fasziniert von der magisch schwerelosen Bewegung des Objektes DreHolz kam die Lust, die drei unterschiedlichen Schwemmhölzer mit der Bewegung des Menschen, mit dem Tanz zu verbinden. An Stelle der starren Metallpyramide treffen die Tänzerin, Karen Schönemann und der Performer, Mädir Eugster. Aus dem magischen Bild der Installation entstehen Geschichten von Werden und Vergehen, von Begenungen und Trennungen, von Leidenschaft und Stillstand wie sie Schwemmhölzer auf ihrem Weg durch die Gewässer erleben. Spannungsfelder, die jeder im Leben erfährt und in den archaischen Bildern des Stückes wiedererkennt, Spannungsfelder zwischen Tanz und bildender Kunst, nicht zuletzt zwischen dem Menschen und der Natur - der Mensch wird zum Schwemmholz, treibt dahin und strandet; das Holz scheint lebendig, tanzt und schaukelt wie ein Kind.